WAS
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Bewaldete Hügel, die Millionen Jahre
alte Geheimnisse bewahren
Die mehr als 3.300 Hektar des Parks - in den Gemeinden Livorno, Collesalvetti und
Rosignano M.mo - bieten ein Schauspiel zwischen Meer und mediterraner Macchia, grünen
Felsen und kristallklaren Wasserläufen, das nicht versäumt werden darf. Auf Wanderungen
zu Fuß, mit dem Mountainbike oder auf dem Pferderücken, den Provinzreitweg entlang,
dringt man ein in die üppigen Staatswälder, auf der Suche nach Zeugnissen alter
Kulturen.
Die Livornesischen Berge formten sich im mittleren Miözän, d.h. vor 20 – 15 Millionen
Jahren. Zistrosen, Ginster und Mannaeschen charakterisieren die weiniger bewaldeten
Zonen; die zum Meer gewandten Hänge weisen herrliche Pinienwälder auf, während sich
in den Tälern im Landesinneren und an den Osthängen Wälder mit Stein- und Zerreichen,
Ulmen, Kastanien und Haselnussbäumen finden. Das Vorhandensein von Wasser ermöglicht
das Wachstum von Ufergehölzen mit Pappeln, Weiden und Eschen. Auch die Fauna ist
gut vertreten: an Säugetieren gibt es Wildschweine, Wiesel, Füchse, Marder - auch
Steinmarder; an Vögeln treffen wir Eulen, wie Schleiereulen und Waldkauze, und einige
andere interessante Arten wie Grasmücke, Steinrötel und Weißbartgrasmücke. In den
Livornesischen Bergen finden sich Belege für die Anwesenheit des Menschen schon
im Zeitalter des Paleolithikums und der Etruskerzeit.
Im Park der Livornesischen Berge – der im wahrsten Sinne des Wortes grünen Lunge
im Hinterland von Livorno – begeht man Wege, die wahrhaft eingetaucht sind in die
mediterrane Macchia und Jahrhunderte alte Steineichenwälder an den Quellen von Colognole,
am Leopoldinischen Aquädukt mit seinen achtzehn Kilometern Arkaden, kleinen Tempeln
und Holzhütten entlang, das die Stadt Livorno von 1816 bis 1912 mit Wasser versorgt
hat.